Informationen über den Diabetes Kongresses finden Sie bald hier.

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Grußwort vom
Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe

Die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus gab es bereits in der Antike. Das älteste Dokument, das die Krankheit belegt, stammt etwa aus der Zeit um 1500 vor Christus. Ein detailliertes Krankheitsbild oder den Namen „Diabetes“ gab es zu dieser Zeit jedoch ebenso wenig, wie die hohe Zahl der Menschen, die von der Krankheit heute betroffen sind. Bei uns in Deutschland sind dem Robert Koch-Institut zufolge rund 6,7 Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt, was für die Betroffenen zu schwerwiegenden Folgeschäden führen kann. Die Vorbeugung und frühzeitige Behandlung des Diabetes sind daher sowohl unter Gesundheits- als auch volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten von hoher Bedeutung.

Für eine Mehrzahl der Erkrankungen sind Bewegungsmangel und Übergewicht besonders „gewichtige“ Risikofaktoren. Das A und O, damit es möglichst erst gar nicht zu einer Erkrankung kommt, ist deshalb die Vorbeugung. Mit dem Präventionsgesetz stärken wir das Prinzip der Vorbeugung. Die Regelungen des Gesetzes zielen dabei nicht auf eine spezifische Erkrankung, sondern wirken übergreifend, um verschiedene Volkskrankheiten, wie eben auch Diabetes, zu verhüten oder ihre Folgen günstig zu beeinflussen. Wir bringen mit dem Gesetz die Prävention und Gesundheitsförderung in die alltäglichen Lebenswelten der Menschen, also in Kitas, Schulen, Kommunen, Betriebe und Pflegeheime.

Natürlich kann man eine gesunde Lebensweise nicht verordnen, so wie beispielsweise Geschwindigkeitsbegrenzungen im Straßenverkehr. Aber wir können einen entsprechenden Rahmen schaffen, der es den Menschen erleichtert, sich dieses Themas anzunehmen, und sie motiviert, etwas für die eigene Gesundheit zu tun und Verantwortung für ihr gesundheitliches Handeln zu übernehmen.

Diabetes mellitus ist eine drängende gesundheitspolitische Herausforderung. Deshalb muss es uns darum gehen, die Menschen in unserem Land noch stärker über die Risikofaktoren aufzuklären und ein Bewusstsein für eine gesundheitlich verantwortungsvolle Lebensführung zu schaffen. Hier müssen wir alle  an einem Strang ziehen: Politik, Ärzteschaft und Verbände, Stiftungen und Vereine.

In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmern des Diabetes-Kongresses in Münster eine interessante und erkenntnisreiche Veranstaltung.

Hermann Gröhe

Grußwort vom Oberbürgermeister der Stadt Münster Markus Lewe

Oberbürgermeister der Stadt Münster Markus Lewe

Liebe Besucherinnen und Besucher des DIABETES KONGRESS 2016,

die vielen Weihnachtsleckereien sind gerade abtrainiert, die Karnevalssession lockt mit Kamelle und Berlinern  und jetzt steht Ostern vor der Tür. Kein Wunder, dass es da vielen schwer fällt, immer wieder „Nein“ zu sagen.  Wenn dann noch Stress und Bewegungsmangel hinzukommen,  hat Diabetes leichtes Spiel und es verwundert nicht, dass Diabetes eine Volkskrankheit ist. Um eine weitere Ausbreitung erfolgreich zu verhindern, sind eine ständige Aufklärungsarbeit ebenso erforderlich wie nicht nachlassende Anstrengungen im Bereich der Forschung, um Ursachen besser zu erkennen und Gegenmaßahmen und Behandlungsmethoden weiter zu entwickeln.

All diese Ansätze verbindet der DIABETES KONGRESS ganz hervorragend. Fachleuten bietet der DIABETES KONGRESS als Fachkongress eine ausgezeichnete Möglichkeit zum umfassenden Austausch über die neuesten Entwicklungen bei Aufklärung, Prävention und Behandlung.

Mit diesem Konzept passt der DIABETES KONGRESS ausgezeichnet zu Münster. Denn Münster ist eine Stadt in Bewegung. Gesundheitsförderung und Prävention haben hier einen extrem hohen Stellenwert.

Mein Dank gilt daher den Veranstaltern und allen Ausstellern, allen Referentinnen und Referenten, die diesen wichtigen und bedeutenden Kongress auch in diesem Jahr wieder zu einem großen Erfolg machen. Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, wünsche ich viele interessante Gespräche, Begegnungen und Anregungen auf dem DIABETES KONGRESS 2016 in Münster.